Hochvolttechnik – eMobility

KURSANGEBOT (Hochvolt)

Qualifizierung nach DGUV Information 209-093 Stufe 1E
(Hochvolt-Schulung II)
Seminarart: Inhouse bei Ihnen, ggf. als Webinar
Zielgruppe: Mitarbeiter, welche nichtelektrotechnische Arbeiten sowie Arbeiten im elektrotechnischen Kontext (wie Tausch von freigeschalteten, eigensicheren Hochvoltkomponenten) am Hochvoltfahrzeug durchführen.
Umfang: Vier Unterrichtseinheiten
Preis ab 1.392,- EUR ( = 196,- EUR bis 348,- EUR pro Teilnehmer)
Seminarunterlagen, Erfolgskontrolle und Zertifikate inklusive
Angebotene Unterrichtssprachen: Deutsch, Englisch, Slowakisch, Norwegisch (bei weiteren Sprachen gerne mit erfahrenen Dolmetschern)

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Qualifizierung nach DGUV Information 209-093 Stufe 2E Einstieg A
(Hochvolt-Schulung III a)
Seminarart: Inhouse bei Ihnen, teilweise ggf. als Webinar
Zielgruppe: Mitarbeiter mit Berufsausbildung und Tätigkeit im Kraftfahrzeugkontext ohne elektrotechnische Vorkenntnisse.
Umfang: 10 Tage in zwei Wochen.
Mindestteilnehmerzahl: 4
Preis ab 10.400,- EUR ( = 1.463- EUR bis 2.600,- EUR pro Teilnehmer)
Seminarunterlagen, Prüfung und Zertifikate inklusive
Angebotene Unterrichtssprachen: Deutsch, Englisch, Slowakisch, Norwegisch (bei weiteren Sprachen gerne mit erfahrenen Dolmetschern)

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Qualifizierung nach DGUV Information 209-093 Stufe 2E Einstieg B
(Hochvolt-Schulung III b)
Seminarart: Inhouse bei Ihnen, ggf. in Teilen als Webinar
Zielgruppe: Mitarbeiter mit Berufsausbildung und Tätigkeit im Kraftfahrzeugkontext mit elektrotechnischen Vorkenntnissen.
Umfang: Fünf Tage in einer Woche.
Mindestteilnehmerzahl: 4
Preis ab 6.880,- EUR ( = 968,- EUR bis 1.720,- EUR pro Teilnehmer)
Seminarunterlagen, Prüfung und Zertifikate inklusive
Angebotene Unterrichtssprachen: Deutsch, Englisch, Slowakisch, Norwegisch (bei weiteren Sprachen gerne mit erfahrenen Dolmetschern)

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Qualifizierung nach DGUV Information 209-093 Stufe 2E Einstieg C
(Hochvolt-Schulung III c)
Seminarart: Inhouse bei Ihnen, ggf. in Teilen als Webinar
Zielgruppe: Mitarbeiter mit Berufsausbildung und Tätigkeit im Kraftfahrzeugkontext mit elektrotechnischer Qualifikation.
Umfang: drei Tage
Mindestteilnehmerzahl: 4
Preis ab 4.200,- EUR ( = 590,- EUR bis 1050,- EUR pro Teilnehmer)
Seminarunterlagen, Prüfung und Zertifikate inklusive
Angebotene Unterrichtssprachen: Deutsch, Englisch, Slowakisch, Norwegisch (bei weiteren Sprachen gerne mit erfahrenen Dolmetschern)

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Qualifizierung nach DGUV Information 209-093 Stufe 3E
Seminarart: Inhouse bei Ihnen, ggf. in Teilen als Webinar
Zielgruppe: Mitarbeiter mit vorhandener Qualifizierung nach DGUV I 209-093 Stufe E2 oder nach der alten Qualifizierung DGUV I 200-005 Stufe 2b oder 2c
Umfang: Drei Tage
Mindestteilnehmerzahl: 4
Preis ab 4.620,- EUR ( = 649,- EUR bis 1.155,- EUR pro Teilnehmer)
Seminarunterlagen und Zertifikate inklusive
Angebotene Unterrichtssprachen: Deutsch, Englisch, Slowakisch, Norwegisch (bei weiteren Sprachen gerne mit erfahrenen Dolmetschern)

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Qualifizierung nach DGUV Information 209-093 Stufe 2E Einstieg C & 3E
Seminarart: Inhouse bei Ihnen, ggf. in Teilen als Webinar
Zielgruppe: Mitarbeiter elektrotechnischer Qualifikation (z.B. Elektroingenieure, Elektrofachkräfte anderer Fachgebiete)
Umfang: fünf Tage
Mindestteilnehmerzahl: 4
Preis ab 8.400,- EUR ( = 2.100,- EUR bis 1.180,- EUR pro Teilnehmer)
Seminarunterlagen und Zertifikate inklusive
Angebotene Unterrichtssprachen: Deutsch, Englisch, Slowakisch, Norwegisch (bei weiteren Sprachen gerne mit erfahrenen Dolmetschern)

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Qualifizierung nach DIN VDE 0105-100 und nach DGUV Information 209-093 Stufe 1E
(EuP + Hochvolt-Schulung II)
Seminarart: Inhouse bei Ihnen, ggf. in Teilen als Webinar
Zielgruppe: Mitarbeiter, welche Nichtelektrotechnische Arbeiten sowie Arbeiten im elektrotechnischen Kontext (wie Tausch von Hochvoltkomponenten) am Hochvoltfahrzeug durchführen, aber auch nichtelektrotechnische Arbeiten im elektrotechnischen Kontext im Hochvoltumfeld durchführen, welche nicht zum Hochvoltsystem gehören sondern zum Beispiel zur Werkstatt. (=FuP Hochvolt + EuP Werkstatt)
Umfang: zwei Tage.
Mindestteilnehmerzahl: 4
Preis ab 4.200,- EUR ( = 590,- EUR bis 1050,- EUR pro Teilnehmer)
Seminarunterlagen, Prüfung und Zertifikate inklusive
Angebotene Unterrichtssprachen: Deutsch, Englisch, Slowakisch, Norwegisch (bei weiteren Sprachen gerne mit erfahrenen Dolmetschern)

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Elektrosicherheit in der Elektromobilität – Hochvoltsicherheit

Sicheres Arbeiten am eigensicheren Elektrofahrzeug bzw. Hochvoltfahrzeug
Nicht bei allen Arbeiten in der eMobility ist eine vollwertige Elektrofachkraft (EFK) für Elektromobilität im Sinne der § 3 DGUV Vorschrift 3 nötig, insbesondere für Nichtelektrotechnische Arbeiten reicht oft eine einfache Unterweisung in Form einer Hochvoltsensibilisierung. Eine solche Hochvolt-Qualifizierung nach DGUV Information DGUV I 209-093 (ehemals DGUV I 200-005 / BGI 8686) in der Stufe E1 bieten wir an (Hochvolt-Schulung II); diese umfasst eine Sensibilisierung für die Grundfunktionsweisen und Gefahren von Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeugen im Umfang von  4 Stunden.

Elektrotechnische Arbeiten nach Arbeitsanweisung an Hochvoltsystemen
Für elektrotechnische Arbeiten ist mindestens eine Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT) mit einer Hochvoltspezialisierung notwendig, diese wird auch als FHV: Fachkundige Person für Hochvoltsysteme (ehemals Fachkraft für Hochvoltsysteme- FfHV) bezeichnet (Hochvolt-Schulung III). Die hierzu notwendige Grundqualifizierung umfasst je nach Zielgruppe eine Hochvolt-Schulung von 20, 48 oder 100 Stunden. Wir bieten diese Schulungen nach DGUV Information 209-093 Stufe 2E i.V.m. DGUV Vorschrift 3 für alle Zielgruppen an; von elektrotechnischen Laien (100 Stunden nach DGUV Information 209-093 Stufe 2E Einsteig A) bis zu Elektroingenieuren (20 Stunden nach DGUV Information 209-093 Stufe 2E Einsteig C). Die FHV darf entsprechend Vorbildung und Einschätzung des Arbeitgebers nach einer klaren Arbeitsanweisung (also nach Checkliste) sich wiederholende, definierte Tätigkeiten am HV-System ausführen. Die Arbeiten am HV-System dürfen nicht fortgesetzt werden, sobald eine nicht vorhergesehene Gegebenheit passiert oder aber von den Optionen der Arbeitsanweisung abgewichen werden müsste.

Sicherheitsrelevanter Spannungsbereich
Unter Spannung darf dabei nicht gearbeitet werden. Unter Spannung arbeiten ist definiert als Arbeiten unter Spannung oberhalb der zulässigen Berührspannung. Im Fall der Elektromobilität liegt die Grenze der zulässigen Berührspannung nach ECE R 100 bei 30 V Wechsel- und bei 60 V Gleichspannung. Arbeiten unter Spannung (AuS) darf laut § 8 DGUV Vorschrift 3 ausschließlich in besonderen Ausnahmefällen geschehen und ist von besonders qualifizierten und durch die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen G 25 nach DGUV Vorschrift 2, DGUV Regel 103-011 Punkt 3.2.1 gesundheitlich unbedenklich bescheinigten Elektrofachkräften sorgfältig durchzuführen. Dabei ist die unbedingte Notwendigkeit der Arbeiten unter Spannung samt Begründung, warum nicht im spannungsfreien Zustand gearbeitet werden kann, nachzuweisen, die Arbeitsanweisung zwingend schriftlich zu geben und sauber zu dokumentieren. Das Arbeiten unter Spannung nach § 8 DGUV Vorschrift 3  ist vom Arbeiten in der Nähe aktiver Teile nach § 7 DGUV Vorschrift 3  zu unterscheiden!

Hochvoltkompetenz in Kurzform

Benutzen des Fahrzeuges als nichtgewerblicher Fahrer und Kunde.

Nichtelektrotechnische Arbeiten; etwa Radwechsel, Karosseriearbeiten, Tätigkeit als Testfahrer, Arbeiten am 12 V-Bordnetz, Tausch von eigensicheren Hochvoltkomponenten im HV-freigeschalteten Zustand.

Freischalten und Wiederinbetriebnehmen nach Checkliste, Tausch von Hochvoltkomponenten, Arbeiten am Hochvoltsystem im freigeschalteten Zustand.

Eigenständiges Arbeiten am Hochvoltfahrzeug, Fehlersuche, Fehleranalyse und Bewertung. Die Eigeneinweisung in neue Fahrzeugtypen nach Dokumentation ist zulässig.

Notwendige Arbeiten unter Spannung mit der Zusatzqualifizierung AuS und nur nach den Bedingungen des § 8 DGUV Vorschrift 3.

Fachkundig unterwiesene Person (FuP)

Alle Mitarbeiter, die in Entwicklung, Produktion oder Werkstatt mit Hybrid-, Brennstoffzellen- oder Elektrofahrzeugen im nichtelektrotechnischen Bereich arbeiten, benötigen eine Hochvoltsensibilisierung der Stufe 1E nach DGUV Information 209-093, DGUV Vorschrift 3 (Hochvolt-Schulung I bzw. II). Durch die Unterweisung sollen Mitarbeiter im Umgang mit Hochvoltsystemen der Elektromobilität sensibilisiert werden, um sicher am Fahrzeug arbeiten zu können. Mitarbeiter sollen das Konzept sowie den prinzipiellen technischen Aufbau und die Wirkungsweise der eMobility verstehen, aber auch mit den Kennzeichnungen der Hochvoltkomponenten vertraut sein. Egal ob Ölwechsel an einem Hybrid, Reifenwechsel am eMobil oder Anschließen der Analyseeinheit am Bordcomputer eines Brennstoffzellenfahrzeuges; sie alle müssen im Umfang von mindestens vier Unterrichtsstunden geschult werden.

Fachkundige Person für Hochvoltsysteme (FHV)

Wer Hochvoltfahrzeuge (Hybrid-, Brennstoffzellen- oder Elektroautos) elektrisch freischalten oder auch inbetriebnehmen muss bzw. Hochvoltstecker im freigeschalteten Zustand ziehen oder Hochvoltkomponenten wie den DC/DC-Wandler tauschen soll, muss mindestens zur Fachkundigen Person für Hochvoltsysteme (FHV) nach DGUV Information 209-093 Stufe 2E, DGUV Vorschrift 3 (Hochvolt-Schulung III) qualifiziert sein. Der Fokus der Unterweisungsintention liegt auf dem für sich und andere sicheren Durchführen der übertragenen elektrotechnischen Tätigkeiten am Hochvoltfahrzeug. Dabei werden nicht lediglich funktionale Informationen vermittelt, sondern auch das Grundverständnis elektrotechnischer Begrifflichkeit, Wirkungsweise und Gefahren vermittelt. Je nach stets zu berücksichtigender Vorbildung muss diese Schulung einen Umfang von 20 bis 100 Unterrichtseinheiten umfassen.

Wir helfen gerne weiter bei Ihren Fragen zu unseren Leistungen

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