Elektromobilität wächst rasant. Mit ihr steigt die Zahl an Batterien, die irgendwann recycelt werden müssen. Viele Unternehmen fragen sich: Lohnt sich das Geschäft mit Batterierecycling wirklich?
Die Antwort ist eindeutig: Ja. Batterierecycling vereint Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit – und entwickelt sich zu einem der spannendsten Märkte der kommenden Jahre. Drei Gründe zeigen, warum sich dieser Bereich auszahlt – vorausgesetzt, die Mitarbeiter sind richtig qualifiziert.
1. Rohstoffe mit hohem Marktwert zurückgewinnen
Batterien enthalten wertvolle Materialien wie Lithium, Nickel und Kobalt. Diese Rohstoffe sind weltweit begehrt, knapp und teuer. Wer sie durch Recycling zurückgewinnt, spart nicht nur Kosten, sondern schafft auch Unabhängigkeit von internationalen Lieferketten.
2. Milliardenmarkt mit starkem Wachstum
Der Markt für Batterierecycling wächst rasant. Gründe dafür sind:
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der Boom der Elektrofahrzeuge,
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der Ausbau von stationären Energiespeichern,
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und strenge politische Vorgaben zur Kreislaufwirtschaft.
Unternehmen, die früh investieren, sichern sich einen Platz in einem Milliardenmarkt mit langfristiger Perspektive.
3. Sicherheit und Qualität durch geschulte Mitarbeiter
Batterien sind hochkomplex und bleiben selbst im teilentladenen Zustand gefährlich. Fachlich geschultes Personal ist deshalb der Schlüssel zum Erfolg. Entscheidend sind:
- FuP (Fachkundig unterwiesene Person) – Stufe 1E / 1S
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FHV (Fachkundige Person) – Stufe 2E / 2S für HV-Systeme (Voraussetzung für AuS)
- Arbeiten unter Spannung (AuS) nach DGUV I 209-093 Stufe 3E oder 3S
Ohne diese Qualifikationen ist sicheres Arbeiten rechtlich nicht möglich – und das Geschäftsmodell Batterierecycling kann bei Zwischenfällen Existenzbedrohend werden (Stilllegung, Staatsanwalt, Aufsichtsbehörden etc).
🎓 Fazit:
Batterierecycling ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch ein wirtschaftlich attraktives Geschäftsfeld. Die Rückgewinnung von Lithium, Nickel und Kobalt eröffnet neue Gewinnquellen die sowohl gesellschaftlich als auch nachhaltig sind. Mit der richtigen Qualifizierung von Mitarbeitern wird aus einer Pflicht eine dauerhafte Chance in einem Milliardenmarkt.
Für uns gehört das Thema Batterie definitiv zum Standard jeder hochwertigen Hochvolt-Schulung gehört.
PS: Unsere Empfehlung hierzu: Unser kostenloses (WIRKLICH kostenlos, auch OHNE Emailadresse angebene zu müssen!) Paper “6 Dinge, die Sie über die Hochvoltqualifizierung Ihrer Mitarbeiter im Voraus wissen müssen” ist hier erreichbar (klick).
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